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Personalmanagement mit Herz
Personalreferentin Sabine stellt sich vor

Sabine ist eine leidenschaftliche Personalreferentin bei der Deutschen Fachpflege Gruppe. Sie findet und rekrutiert neue, qualitative Pflegekräfte für unsere Pflegedienste. „Ich arbeite wahnsinnig gerne in diesem Bereich. Ich sehe es auch nicht als Arbeit, sondern ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht“, erklärt sie. Tagtäglich ist Sabine im Austausch mit Bewerber*innen und Pflegedienstleitungen, mindestens einmal pro Monat ist sie auch in den Wohngemeinschaften für Intensivpflege zu Besuch, um sich nach den Mitarbeiter*innen und Klient*innen zu erkundigen. Es sei ihr wichtig, für die Mitarbeiter*innen da zu sein.

Ein voller Lebenslauf: Von Schneiderin zur Personalreferentin

Vor Beginn Ihrer Personalreferentin Karriere entschied sich die 51-Jährige eigentlich dazu, Schneiderin zu werden. Auch eine Ausbildung zur Außenhandelskauffrau trat sie an. Sabine merkte jedoch schnell, dass auch dieser Beruf nicht auf Dauer zu ihr passte und sie absolvierte ein Studium zur Handelsfachwirtin. Es folgten mehrere Jahre Tätigkeit bei einer Krankenkasse, sowie ein 6- jähriger Aufenthalt im Ausland für Ihren damaligen Job als F&B-Managerin in der Ski Austria.

Wieder in Deutschland angekommen, setzte sich ihr Weg als Personalreferentin im gewerblich-technischen Bereich fort und Sabine erkannte, dass sie dieser Beruf erfüllte. „Eines Tages habe ich dann gedacht: Warum sollten es immer nur Mechaniker*innen und Elektriker*innen zum Rekrutieren sein? Pflegekräfte gehen mindestens genauso!“ Also wagte Sabine den Wechsel in die Pflegebranche und kümmert sich seitdem um den gesamten Personalmanagement im Bereich der Intensivpflege. Zuerst bei einem bundesweiten Intensivpflege Anbieter, dann schließlich bei der DFG.

„Bei der DFG bekomme ich alles unter einen Hut!“

Ein Punkt ist Sabine besonders wichtig, der ihr bei ihrem letzten Arbeitgeber deutlich zu kurz kam: Zeit für ihr Privatleben. „Mein Arbeitgeber hatte damals nicht so viel Verständnis dafür, dass ich eine pflegebedürftige Mutter zu Hause habe. Man verlangte damals von mir immer mehr Verantwortung im gesamten Bundesgebiet zu übernehmen“. Das war für Sabine schließlich der Grund, sich nach einem anderen Job umzusehen. Bei der Deutschen Fachpflege Gruppe stimmten die Work-Balance mit dem überein, was sich Sabine wünschte. Vor zweieinhalb Jahren wechselte sie dann und ist darüber bis heute sehr froh: „Ich fühle mich gut angekommen!“ Hier muss sie jetzt nicht an mehreren Aufgaben gleichzeitig arbeiten, sondern sie kann sich ganz auf ihre Bewerber*innen konzentrieren. In der alten Firma wurde Sabine außerdem nicht wirklich wertgeschätzt und fühle sich alleingelassen. So wurde ihr bei schlechtem Bewerbereingang oder verstorbenen Klient*innen auch ein schlechtes Gewissen eingeredet. Dies gehört jetzt der Vergangenheit an.

Sabines Persönlichkeit-der Schlüssel für erfolgreiches Recruiting

In Gebieten, in denen die Gewinnung neuer Pflegekräfte sich oft als schwierig gestaltet, sieht unsere Personalreferentin eine große Herausforderung, der sie sich aber gerne annimmt. Ganz nach dem Motto: „Geht nicht, gibts nicht!“ Zuletzt hatte sie einen solchen Fall in Sachsen: Gerade in ländlichen Regionen zeigt sich der Fachkräftemangel der Intensivpflege oft besonders deutlich.

Doch Sabines Berufserfahrung machte vieles möglich: „Ich sah das als Herausforderung für mich an, ob ich wirklich einen guten Job mache, auch unter schwierigen Voraussetzungen. Mein Vorteil: Ich bin in manchen Regionen bekannt wie ein bunter Hund!“ Mit der Hilfe ihrer Kontakte und aktivem Sourcing meisterte sie also auch dieses Problem. Ihre Schlussfolgerung daraus: „Man sollte nicht immer so pessimistisch an die Dinge herangehen!“

„Wichtig ist, dass sie mit Herz und Seele Pflegekraft sind!“

Die Ansprüche, die Sabine an potenzielle Mitarbeiter*innen stellt, sind ganz einfach: „Sie müssen mit Herz und Seele dabei sein.“ In Vorstellungsgesprächen fragt sich Sabine deshalb: Würde ich von dieser Person gerne gepflegt werden, oder nicht?„ Dabei gibt es für mich keine Unterschiede zwischen dick, dünn, groß, klein. Wichtig ist, dass sie mit Herz und Seele Pflegekraft sind!“
Die Offenheit der Deutschen Fachpflege Gruppe für neue Ideen und Wege gefällt Sabine sehr. „Man kann nicht immer die alten Wege gehen, um Leute zu ermutigen, in der Pflege zu beginnen. Da muss man jeden Tag erfinderisch sein“, betont die Personalreferentin.

Sabines Ziel ist es Pflegefachkräfte zu ermutigen auch einmal einen neuen Weg zu beschreiten. Durch Überlastung und viele Überstunden im Pflegeheim und Krankenhäuser gehen sehr viele Pflegefachkräfte enttäuscht aus der Pflege.
Als Intensivpflegekraft in der Außerklinischen Intensivpflege ist der Pflegeschlüssel, das Klima und auch die Arbeitszeit wesentliche Bestandteile einer guten Pflege. So versucht sie in Bewerbungsgesprächen den Bewerbern etwas Neues zu bieten. „Mir ist es wichtig, wenn wir Bewerber*innen aus anderen Einrichtungen bekommen, Ihnen wieder das Gefühl zu erwecken, dass die Pflege mit viel Herzblut, Ruhe und Gelassenheit vonstattengehen kann.